Vererben und Erben

Es ist nicht leicht, den eigenen Nachlass zu regeln. Die Gestaltung der Vermögensnachfolge ist persönlich, rechtlich und steuerlich oft eine schwierige Aufgabe. Rechtlich ist gerade die Verzahnung von unterschiedlichen Zivilrechtsgebieten und dem Steuerrecht außerordentlich komplex.

Testament und Erbverträge #

Es ist nicht leicht, den eigenen Nachlass zu regeln. Die Gestaltung der Vermögensnachfolge ist persönlich, rechtlich und steuerlich oft eine schwierige Aufgabe. Rechtlich ist gerade die Verzahnung von unterschiedlichen Zivilrechtsgebieten und dem Steuerrecht außerordentlich komplex.

Oft herrschen auch falsche Vorstellungen über die Rechtslage im Erbfall. Ein klassisches Beispiel ist die ebenso weit verbreitete wie falsche Annahme, ein Ehepartner würde vom anderen kraft Gesetzes allein beerbt.

Wird keine Regelung getroffen, gilt im Todesfall die gesetzliche Erbfolge. Häufig entstehen dadurch kleinere oder größere Erbengemeinschaften, meist verbunden mit Streitigkeiten unter den Erben, welche die Familie oder Verwandtschaft dauerhaft entzweien.

GF NOTARE unterstützen Sie durch umfassende, auf Ihren individuellen Fall zugeschnittene Beratung und Erstellung entsprechender Testamente und Erbverträge dabei, eine ganzheitliche, nicht zuletzt auch steuerlich optimierte Nachlassregelung zu schaffen. Sprechen Sie uns an – wir informieren Sie gerne über die vielfältigen Möglichkeiten der Vermögensnachfolge im privaten und geschäftlichen Bereich.

Was wenig bekannt ist: Eine notarielle Regelung spart viel Geld – Sie kostet meist weniger als die Hälfte eines eigenhändigen Testaments. Hintergrund: Die Erben benötigen bei einem eigenhändigen Testament einen Erbschein. Der Erbschein kostet etwa das Doppelte eines notariellen Testaments. Liegt hingegen ein notarielles Testament vor, ist kein Erbschein erforderlich.

Fünf Vorteile notarieller Testamente und Erbverträge:

  1. Maßgeschneiderte Lösung: Wir beraten Sie ausführlich und individuell und entwickeln mit Ihnen eine genau für Sie passende Lösung.
  2. Wirksamkeitsgarantie: Wir beraten Sie fachlich fundiert. Das Erbrecht ist eine hochkomplexe Materie mit vielen Fallstricken und Fehlerquellen. Eine rechtssichere Gestaltung eines Testaments ohne juristische Fachkenntnisse ist schwer, manchmal unmöglich. Wir gewährleisten, dass Ihr Testament wirksam ist.
  3. Ausnutzung des Gestaltungsspielraums: Eine notarielle Regelung eröffnet Ihnen größere Gestaltungsspielräume. Beispiel: Auf Patchwork-Familien und neue Lebenskonzepte ist das Erbrecht nicht eingestellt. Hier sind eigenhändige Regelungen zum Teil gar nicht möglich. Nur über einen notariellen Erbvertrag lassen sich somit rechtswirksame Lösungen finden.
  4. Kostenersparnis: Eine notarielle Regelung spart viel Geld – Sie kostet meist weniger als die Hälfte eines eigenhändigen Testaments, da bei Vorliegen eines notariellen Testaments / Erbvertrags kein Erbschein erforderlich ist.
  5. Kein Verlustrisiko: Eine notarielle Regelung wird amtlich verwahrt und registriert. Dadurch wird sichergestellt, dass das Testament im Erbfall auch aufgefunden und vom Nachlassgericht eröffnet wird – und damit tatsächlich das eintritt, was Sie im Testament angeordnet haben.

  • Fester Ansprechpartner: Sie erhalten von Anfang an einen festen Ansprechpartner, der sich um Beratung und Entwurfserstellung kümmert.
  • Steuerliche Abstimmung: Wir stimmen uns auf Wunsch von Beginn an mit Ihrem Steuerberater ab.
  • Schnelle Bearbeitung: Sobald uns alle Daten und Unterlagen vorliegen und wir ein erstes Beratungsgespräch geführt haben, senden wir Ihnen schnell und unkompliziert Ihren individuellen Entwurf zu.
  • Kundenfreundliche Beurkundungszeiten: Sie erhalten schnell einen Termin zur Beurkundung, nach Verfügbarkeit auch morgens ab 7:30 Uhr, in der Mittagszeit oder in den Abendstunden bis 20:00 Uhr.
  • Verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Ingolstadt, unweit von München, Nürnberg und Augsburg.
  • Eigene Parkplätze direkt vor der Tür.

  1. Beratungstermin: Sie vereinbaren einen Beratungstermin in unserem Büro. Im Idealfall übermitteln Sie uns vorab unsere hierfür entwickelte Checkliste mit Ihren Daten. Im Termin besprechen wir Ihre Ziele und entwickeln gemeinsam eine erbrechtliche Lösung. Selbstverständlich beantworten wir Ihnen alle Fragen, die Sie zur Gestaltung des Testaments / Erbvertrags haben.
  2. Steuerliche Abstimmung: Falls erforderlich, stimmen wir die Gestaltung Ihrer Nachfolgeregelung von Beginn an mit Ihrem steuerlichen Berater ab. Neben der erbschaftsteuerlich möglichst günstigen Gestaltung sind dabei im Fall von unternehmerischem Vermögen insbesondere auch einkommensteuerliche Aspekte zu beachten.
  3. Vorbereitung des Testaments / des Erbvertrags: Im nächsten Schritt erstellen wir auf der Grundlage aller vorab gesammelter Informationen den Entwurf einer Erbregelung für Sie. Diesen Entwurf senden wir Ihnen (und ggf. Ihrem steuerlichen Berater) zur Durchsicht und Prüfung zu.
  4. Beurkundungstermin: Wenn Sie mit dem Inhalt des Entwurfs einverstanden sind, findet die Beurkundung im Notariat statt. Der Notar liest die Urkunde vor, erläutert die wesentlichen Punkte und klärt offene Fragen mit den Beteiligten.
  5. Unsere Vollzugstätigkeit: Nach der Beurkundung kümmern wir uns um darum, die Urkunde in die amtliche Verwahrung beim Nachlassgericht zu bringen und registrieren sie beim Zentralen Testamentsregister, so dass Ihr Testament / Erbvertrag im Todesfall sicher eröffnet wird. Natürlich senden wir Ihnen umgehend eine Abschrift der Urkunde zu.

Ihre Ansprechpartnerin:

Doris Mandlmeier

Amtfrau im Notardienst

+49 (0)84 31 – 61 67-13 mandlmeier@gf-notare.de

Erbscheinsanträge #

Wenn kein notarielles Testament oder kein Erbvertrag vorliegt, benötigen die Erben einen Erbschein. Mit dieser Urkunde weisen sie ihr Erbrecht bei Behörden (z. B. dem Grundbuchamt), Banken, Versicherungen etc. nach. Der Erbschein kann beim Notar oder beim zuständigen Nachlassgericht beantragt werden. GF NOTARE stehen Ihnen hierbei gerne zur Seite. Die Beantragung des Erbscheins über den Notar hat gegenüber der Beantragung bei Gericht einige wesentliche Vorteile:

  • Sie erhalten i.d.R. innerhalb weniger Tage einen Termin nach Ihren zeitlichen Wünschen. Bei Beantragung über das Gericht vergehen oft mehrere Wochen bis zum Termin.
  • Sie haben bei GF NOTARE einen festen Ansprechpartner. Er kann in Ruhe im Vorfeld vor der Beurkundung des Erbscheinsantrages offene Fragen klären.
  • GF NOTARE überprüfen, ob die für den Antrag erforderlichen Personenstandsurkunden, wie Geburts- und Sterbeurkunden, ggf. Heiratsurkunden oder Scheidungsurteile vollständig und in der richtigen Form vorliegen und macht Sie auf fehlende Unterlagen aufmerksam.
  • GF NOTARE leiten den Antrag an das zuständige Gericht weiter. Sollte das Gericht bei der Erstellung des Erbscheins noch Rückfragen haben, sind wir Ihnen gerne behilflich.
  • Die Gebühren für die Beantragung des Erbscheins sind bei Notar und Gericht identisch.

  • Fester Ansprechpartner: Sie erhalten von Anfang an einen festen Ansprechpartner, der sich um Beratung und Entwurfserstellung kümmert.
  • Steuerliche Abstimmung: Wir stimmen uns auf Wunsch von Beginn an mit Ihrem Steuerberater ab.
  • Schnelle Bearbeitung: Sobald uns alle Daten und Unterlagen vorliegen und wir ein erstes Beratungsgespräch geführt haben, senden wir Ihnen schnell und unkompliziert Ihren individuellen Entwurf zu.
  • Kundenfreundliche Beurkundungszeiten: Sie erhalten schnell einen Termin zur Beurkundung, nach Verfügbarkeit auch morgens ab 7:30 Uhr, in der Mittagszeit oder in den Abendstunden bis 20:00 Uhr.
  • Verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Ingolstadt, unweit von München, Nürnberg und Augsburg.
  • Eigene Parkplätze direkt vor der Tür.

  1. Übermittlung Ihrer Daten: Sie übermitteln uns Ihre Daten mittels unserer hierfür entwickelten Checkliste. In komplexeren Fällen vereinbaren Sie gerne auch einen Beratungstermin.
  2. Vorbereitung des Erbscheinsantrags: Im nächsten Schritt erstellen wir auf der Grundlage Ihrer Daten den Entwurf des Erbscheinsantrags für Sie. Sofern wir hierzu noch weitere Angaben von Ihnen benötigen, kommen wir umgehend auf Sie zu. Den Entwurf senden wir Ihnen sodann zur Durchsicht und Prüfung zu.
  3. Beurkundungstermin: Wenn Sie mit dem Inhalt des Entwurfs einverstanden sind, findet die Beurkundung im Notariat statt. Der Notar liest die Urkunde vor, erläutert die wesentlichen Punkte und klärt offene Fragen mit den Beteiligten.
  4. Unsere Vollzugstätigkeit: Nach der Beurkundung kümmern wir uns um darum, die Urkunde beim Nachlassgericht einzureichen und so das Erbscheinsverfahren zu starten. Wir stehen Ihnen bei Fragen auch im weiteren Verfahren gerne zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartnerin:

Heike Meier

Notarfachangestellte

+49 (0)84 31 – 61 67-44 mail@gf-notare.de

Erbauseinandersetzung, Erbteilsübertragung und Vermächtniserfüllung #

Nachdem ein Erbfall eingetreten ist, können weitere Regelungen erforderlich sein, um den Nachlass abzuwickeln und die Erbschaft den Begünstigten zukommen zu lassen. GF NOTARE zeigen Ihnen die in Ihrem Fall erforderlichen oder zweckmäßigen Schritte auf und begleiten Sie bei deren Umsetzung. Insbesondere kommen in Betracht:

Erbauseinandersetzung

Hat der Erblasser nicht nur einen, sondern mehrere Erben, entsteht eine Erbengemeinschaft. Diese Erbengemeinschaft ist dann Eigentümer des gesamten Nachlasses. Sollen einzelne Nachlassgegenstände – eine Immobilie, einen Geschäftsanteil etc. – auf einen der Erben übertragen werden, ist hierfür eine Erbauseinandersetzung erforderlich. Dasselbe gilt, wenn die Erbengemeinschaft gänzlich aufgelöst und die Nachlassgegenstände unter den Erben insgesamt verteilt werden sollen. Diese Erbauseinandersetzung muss in vielen Fällen notariell beurkundet werden – insbesondere dann, wenn sie Grundbesitz (also Grundstücke, Wohnungs- und Teileigentum, Erbbaurechte) oder GmbH-Geschäftsanteile betrifft.

Vermächtniserfüllung

Hat der Erblasser im Testament oder im Erbvertrag ein Vermächtnis ausgesetzt, also einen einzelnen Gegenstand (z.B. eine Immobilie) einer bestimmten Person zugedacht, muss diese Anordnung noch durch eine Vermächtniserfüllung rechtlich umgesetzt werden. Notariell beurkundungspflichtig ist eine Vermächtniserfüllung insbesondere, wenn Vermächtnisgegenstand Grundbesitz (Grundstücke, Wohnungs- und Teileigentum, Erbbaurechte) oder Geschäftsanteile sind.

Erbteilsübertragung

Soll eine Erbengemeinschaft nicht auseinandergesetzt, sondern nur ein Erbteil von einem Erben auf einen anderen oder einen Dritten übertragen werden, ist eine notariell beurkundungspflichtige Erbteilsübertragung vorzunehmen. Die Übertragung kann entgeltlich oder unentgeltlich erfolgen. Erfolgt ein Verkauf des Erbteils an einen Dritten, steht den übrigen Miterben ein Vorkaufsrecht zu.

  • Fester Ansprechpartner: Sie erhalten von Anfang an einen festen Ansprechpartner, der sich um Beratung und Entwurfserstellung kümmert.
  • Steuerliche Abstimmung: Wir stimmen uns auf Wunsch von Beginn an mit Ihrem Steuerberater ab.
  • Schnelle Bearbeitung: Sobald uns alle Daten und Unterlagen vorliegen und wir ein erstes Beratungsgespräch geführt haben, senden wir Ihnen schnell und unkompliziert Ihren individuellen Entwurf zu.
  • Kundenfreundliche Beurkundungszeiten: Sie erhalten schnell einen Termin zur Beurkundung, nach Verfügbarkeit auch morgens ab 7:30 Uhr, in der Mittagszeit oder in den Abendstunden bis 20:00 Uhr.
  • Verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Ingolstadt, unweit von München, Nürnberg und Augsburg.
  • Eigene Parkplätze direkt vor der Tür.

Ihr Ansprechpartner:

Josef Hirsch

Amtmann im Notardienst

+49 (0)84 31 – 61 67-20 hirsch@gf-notare.de

Pflichtteilsverzichtsverträge #

Grundsätzlich besteht Testierfreiheit, d.h. Sie sind frei darin, wen Sie zu Ihrem Erben einsetzen und wen nicht. Sie sind also auch berechtigt, Ihre nächsten Angehörigen – beispielsweise ein Kind – zu enterben. Diese Freiheit hat allerdings Grenzen in Gestalt des Pflichtteilsrechts. Insbesondere das Pflichtteilsrecht von Kindern kann in der Praxis die Gestaltung der Erbfolge kompliziert machen. Das gilt besonders bei einseitigen Kindern nur eines Ehepartners. Neben den Kindern (und im Fall des Vorversterbens eines Kindes auch den Enkeln) ist auch der Ehepartner pflichtteilsberechtigt. Sind keine Kinder vorhanden, kommt den Eltern ein Pflichtteilsrecht zu.

Der Pflichtteil ist ein Zahlungsanspruch in Geld gegen die eingesetzten oder gesetzlichen Erben des Verstorbenen. Die Höhe des Pflichtteilsanspruchs beläuft sich auf die Hälfte dessen, was der Pflichtteilsberechtigte bekommen würde, wäre er gesetzlicher Erbe geworden.

Beispiel: Ein verheirateter Mann hat zwei Kinder. Er verstirbt und hinterlässt ein Vermögen von EUR 400.000,00. Seine Ehefrau ist als Alleinerbin eingesetzt. Ein Kind fordert seinen Pflichtteil. Da das Kind im ersten Erbfall einen gesetzlichen Erbteil von ¼ hätte, beträgt der Pflichtteil mit 1/8 die Hälfte hiervon. Sein Pflichtteilsanspruch beläuft sich also auf EUR 50.000,00.

Einseitig entzogen werden kann der Pflichtteil nur in besonderen, wenig praxisrelevanten Ausnahmefällen. Immer möglich ist ein – zwingend notariell zu beurkundender – Pflichtteilsverzichtsvertrag zwischen dem Erblasser und dem Pflichtteilsberechtigten. Hierbei kann eine Abfindung vereinbart werden; häufig wird jedoch auch ohne Abfindung auf den Pflichtteil verzichtet.

Als Notare haben wir umfangreiche Erfahrung im Pflichtteilsrecht. Kommen Sie gerne auf uns zu – ein Pflichtteilsverzicht kann die gesamte Erbfolge stark vereinfachen und Streit in der Familie dauerhaft vermeiden.

  • Fester Ansprechpartner: Sie erhalten von Anfang an einen festen Ansprechpartner, der sich um Beratung und Entwurfserstellung kümmert.
  • Steuerliche Abstimmung: Wir stimmen uns auf Wunsch von Beginn an mit Ihrem Steuerberater ab.
  • Schnelle Bearbeitung: Sobald uns alle Daten und Unterlagen vorliegen und wir ein erstes Beratungsgespräch geführt haben, senden wir Ihnen schnell und unkompliziert Ihren individuellen Entwurf zu.
  • Kundenfreundliche Beurkundungszeiten: Sie erhalten schnell einen Termin zur Beurkundung, nach Verfügbarkeit auch morgens ab 7:30 Uhr, in der Mittagszeit oder in den Abendstunden bis 20:00 Uhr.
  • Verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Ingolstadt, unweit von München, Nürnberg und Augsburg.
  • Eigene Parkplätze direkt vor der Tür.

Ihre Ansprechpartnerin:

Doris Mandlmeier

Amtfrau im Notardienst

+49 (0)84 31 – 61 67-13 mandlmeier@gf-notare.de

Stiftungen #

Eine Stiftung ist eine juristische Person, die mit dem Ziel gegründet wird, einen bestimmten Zweck zu fördern. Das Stiftungsvermögen ist zweckgebunden und darf grds. nicht für andere als die in der Stiftungssatzung genannten Zwecke verwendet werden. Stiftungen können gemeinnützig oder privatnützig (z.B. Familienstiftung) sein.

Es gibt viele Gründe, warum eine Stiftung für Sie sinnvoll sein kann.

  • Zielgerichtetes und nachhaltiges Engagement: Stiftungen können gezielt und nachhaltig einen bestimmten Zweck fördern. Das Stiftungsvermögen steht für einen langen Zeitraum zur Verfügung und kann so langfristig etwas bewirken.
  • Steuerliche Vorteile: Stiftungen können steuerliche Vorteile nutzen. So sind beispielsweise gemeinnützige Stiftungen von der Körperschaftssteuer befreit.
  • Nachlassregelung: Stiftungen können eine sinnvolle Möglichkeit sein, den Nachlass zu regeln. Häufig spielen unternehmerische Motive eine wichtige Rolle: So kann beispielsweise die Einrichtung einer Stiftung der Zersplitterung von Unternehmen infolge von Erbauseinandersetzungen vorbeugen. Die Errichtung einer Stiftung kann so als wirksames Instrument zur Wahrung der Unternehmenskontinuität Regelungen der Unternehmensnachfolge flankieren.
  • Werte erhalten: Stiftungen können dazu beitragen, persönliche Werte und Überzeugungen zu erhalten. Sie können zum Beispiel die Erinnerung an ein Lebenswerk bewahren oder bestimmte Werte in der Gesellschaft fördern.

Was ist bei der Gründung einer Stiftung zu beachten?

Die Gründung einer Stiftung ist ein komplexes Verfahren, bei dem wir Sie als Notare Sie mit unserer Erfahrung im Stiftungsrecht gerne begleiten. Es ist wichtig, sich frühzeitig über die Voraussetzungen und die rechtlichen Anforderungen zu informieren. Wichtige Punkte sind:

  • Stiftungszweck: Der Stiftungszweck muss klar und eindeutig definiert sein. Er sollte einen gesellschaftlichen oder gemeinnützigen Zweck verfolgen.
  • Stiftungsvermögen: Das Stiftungsvermögen muss ausreichend groß sein, um den Stiftungszweck zu erfüllen.
  • Stiftungsorgane: Stiftungen müssen mindestens einen Vorstand haben. In größeren Stiftungen können auch weitere Organe wie ein Stiftungsrat oder ein Kuratorium eingerichtet werden.
  • Stiftungssatzung: Die Stiftungssatzung ist die Verfassung der Stiftung. Sie regelt die Rechte und Pflichten der Stiftungsorgane und den Stiftungszweck.

  • Fester Ansprechpartner: Sie erhalten von Anfang an einen festen Ansprechpartner, der sich um Beratung und Entwurfserstellung kümmert.
  • Steuerliche Abstimmung: Wir stimmen uns auf Wunsch von Beginn an mit Ihrem Steuerberater ab.
  • Schnelle Bearbeitung: Sobald uns alle Daten und Unterlagen vorliegen und wir ein erstes Beratungsgespräch geführt haben, senden wir Ihnen schnell und unkompliziert Ihren individuellen Entwurf zu.
  • Kundenfreundliche Beurkundungszeiten: Sie erhalten schnell einen Termin zur Beurkundung, nach Verfügbarkeit auch morgens ab 7:30 Uhr, in der Mittagszeit oder in den Abendstunden bis 20:00 Uhr.
  • Verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Ingolstadt, unweit von München, Nürnberg und Augsburg.
  • Parkplätze vor der Türe.

Ihre Ansprechpartnerin:

Doris Mandlmeier

Amtfrau im Notardienst

+49 (0)84 31 – 61 67-13 mandlmeier@gf-notare.de

Erbausschlagung #

Wird eine Erbschaft ausgeschlagen, wird der Ausschlagende nicht Erbe – und zwar rückwirkend auf den Zeitpunkt des Erbfalls. Der Ausschlagende hat also von Anfang an keine Pflichten aus Rechtsverhältnissen des Erblassers, er hat insbesondere nicht dessen Schulden zu tragen. Eine angefallene Erbschaft nicht annehmen zu wollen, kann dabei viele Gründe haben: Überschuldung des Nachlasses, persönliche Gründe in der Beziehung zum Verstorbenen, taktische Ausschlagung zur „Lenkung“ der Erbschaft an einen Dritten sind nur einige Beispiele. Oft sind dann mehrere Ausschlagungen erforderlich, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen: So müssen beispielsweise bei Überschuldung eines Elternteils sämtliche (näheren) Verwandten ausschlagen (Kinder, Enkel usw.). Bei einer sog. taktischen Erbausschlagung – wenn beispielsweise anstelle einer Erbengemeinschaft aus Ehepartner und Kindern nur der Ehepartner erben soll – ist Vorsicht geboten, um nicht unerwünschte Ergebnisse zu erzielen, insbesondere den Anfall der Erbschaft bei der falschen Person. In solchen Fällen kann es sich z.T. anbieten, eher eine Erbteilsübertragung als eine Ausschlagung vorzunehmen.

Sprechen Sie uns an – GF NOTARE stehen Ihnen beratend und für die Vorbereitung der Erbausschlagung sowie damit zusammenhängende Rechtsgeschäfte (Erbscheinsantrag, Erbteilsübertragung u.a.) gerne zur Verfügung.

Die Erbschaftsausschlagung wird grundsätzlich durch uns entworfen und ist gegenüber dem zuständigen Nachlassgericht zu erklären, normalerweise binnen sechs Wochen nach Kenntnis vom Todesfall und vom Anfall der Erbschaft. Sollten die Ausschlagungsfrist bereits verstrichen sein, beraten wir Sie gerne dazu, welche Handlungsmöglichkeiten Ihnen noch offenstehen.

  • Fester Ansprechpartner: Sie erhalten von Anfang an einen festen Ansprechpartner, der sich um die Vorbereitung der Erbausschlagung und weiterer ggf. vorzunehmender Rechtsgeschäfte kümmert.
  • Kundenfreundliche Beurkundungszeiten: Sie erhalten schnell einen Termin zur Beurkundung, nach Verfügbarkeit auch morgens ab 7:30 Uhr, in der Mittagszeit oder in den Abendstunden bis 20:00 Uhr.
  • Verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Ingolstadt, unweit von München, Nürnberg und Augsburg.
  • Eigene Parkplätze direkt vor unserer Tür.

  1. Einreichung aller für die Anmeldung erforderlichen Daten und Unterlagen bei uns: Sie übermitteln uns Name, Sterbedatum, Sterbeort und letzten Wohnsitz des Erblassers und, sofern Ihnen vorliegend, auch die Sterbeurkunde.
  2. Minderjährige Kinder: Zählen zu den Erben auch minderjährige Kinder, muss die Ausschlagung durch deren Eltern als gesetzliche Vertreter erklärt werden; in manchen Fällen ist hier auch die Zustimmung des Familiengerichts erforderlich. Haben die Eltern das gemeinsame Sorgerecht, müssen beide die Ausschlagung erklären – nur die Unterschrift eines Elternteils reicht dann nicht aus.
  3. Schneller Notartermin: Nach Vorbereitung des Entwurfs der Erbausschlagung durch uns benötigen wir zur Unterschrift den Erben und ggf. weitere Personen (siehe oben).
  4. Sofortige Mitnahme der Ausschlagung: Bei GF NOTARE erhalten Sie Ihre Ausschlagungserklärung sofort ausgehändigt, so dass einer kurzfristigen Einreichung beim zuständigen Nachlassgericht durch Sie nichts mehr im Wege steht.

Ihre Ansprechpartnerin:

Heike Meier

Notarfachangestellte

+49 (0)84 31 – 61 67-44 mail@gf-notare.de

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