Ehe- und Familie

Ihre Mandanten sind verheiratet oder wollen heiraten, möchten aber die rechtlichen Konsequenzen der Ehe individuell regeln? Das Gesetz stellt zwar einen rechtlichen Standard für die wirtschaftliche Absicherung der Eheleute und ihrer Kinder bereit; dieser Standard lässt sich jedoch in vielen Fällen an Ihre Bedürfnisse und Wünsche anpassen. Und auch wer nicht verheiratet sind, kann durch einen Partnerschaftsvertrag verlässliche wirtschaftliche Regelungen für das Zusammenleben und eine mögliche Trennung schaffen. Wir gestalten den Ehe- und Partnerschaftsvertrag Ihrer Mandanten individuell, rechtssicher und interessengerecht und schaffen so die Basis für eine Ehe und Partnerschaft, die konfliktfreier und unabhängiger von wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist.

Will man sich hingegen trennen, schaffen wir durch eine notarielle Trennungs- und Scheidungsvereinbarung eine einvernehmliche Regelung – statt teuren und nervenaufreibenden Streitigkeiten vor den Gerichten über Fragen wie Zugewinnausgleich, Unterhalts- oder Rentenansprüche. Noch dazu kann eine eine gute Scheidungsvereinbarung sehr viel Geld sparen – unsere Kosten sind in aller Regel deutlich geringer als die Kosten streitiger Gerichtsverfahren. Sprechen Sie uns an!.

Eheverträge #

Im Rahmen Ihrer familienrechtlichen Mandate wird nicht selten der Wunsch nach Erstellung eines Ehevertrages an Sie gerichtet. Je nach Vermögensstruktur der Mandanten können die wirtschaftlichen Risiken einer Scheidung erheblich sein, wobei neben den familienrechtlichen auch erb- und pflichtteilsrechtliche und nicht zuletzt steuerliche Aspekte einer Regelung in die Gestaltung miteinzubeziehen sind.

GF NOTARE stehen Ihnen und Ihren Mandanten als Ansprechpartner für die Beratung, Gestaltung und Beurkundung ehevertraglicher Vereinbarungen zur Verfügung. Wir unterstützen Sie bei der Mandatsführung mit durchdachten, rechtlich und steuerlich präzise abgestimmten familienrechtlichen Lösungen.

Wann ist ein Ehevertrag besonders sinnvoll:

  • Ein Ehepartner ist selbstständig bzw. hat Gesellschaftsanteile / eine freiberufliche Praxis / ein Unternehmen / eine Landwirtschaft: Im gesetzlichen Güterstand des Zugewinnausgleichs sind die Ehepartner im Fall der Scheidung zum Ausgleich von Vermögenszuwächsen verpflichtet. Der Wert beispielsweise eines Unternehmens muss dann ausgeglichen werden, obwohl er nicht in liquiden Mitteln, sondern nur als imaginärer Betrag besteht. Das kann die Existenz des Unternehmens bzw. dessen Inhabers extrem belasten oder ihn gar ruinieren, so dass über die Herausnahme des unternehmerischen Vermögens aus dem Zugewinnausgleich nachgedacht werden sollte.
  • Die Einkommen der Ehepartner unterscheiden sich sehr stark: Hier kann der gesetzliche Unterhalt ebenso wie der Versorgungsausgleich überkompensieren, d.h. es finden im Falle einer Scheidung u.U. starke finanzielle Verschiebungen statt, die über das hinausgehen können, was durch die Betreuung gemeinsamer Kinder oder die Übernahme der Familienfürsorge als gerechtfertigt angesehen wird.
  • Beide Ehepartner sind berufstätig und haben keine gemeinsamen Kinder: Wenn während einer Ehe jeder Partner seinen eigenen Lebensunterhalt erwirtschaftet, kann ein Zugewinn- oder Versorgungsausgleich im Falle einer Scheidung als ungerecht empfunden werden. Dies gilt auch für die Verpflichtung, dem anderen unter Umständen Unterhalt zahlen zu müssen.
  • Wenn ein Partner Kinder aus einer früheren Verbindung mit in die Ehe bringt: Es bietet sich an, Regelungen zu treffen, was den Güterstand sowie den Unterhalt (und auch Erbe, dazu bei Testament und Erbvertrag) angeht, um Streitigkeiten zwischen dem Ehegatten und den Kindern zu vermeiden. Das gilt vor allem dann, wenn noch gemeinsame Kinder hinzukommen.
  • Wenn Ehepaare unterschiedliche Staatsangehörigkeiten haben: Ehepaare, die verschiedene Staatsangehörigkeiten haben und/oder im Ausland leben oder dorthin auswandern wollen, sollten sich eine Rechtswahlvereinbarung schließen (jedes Land hat hier sonst eigene Regelungen) und zumindest eine Regelung der Vermögensaufteilung bei Trennung und Scheidung treffen.

  • Fester Ansprechpartner: Sie erhalten von Anfang an einen festen Ansprechpartner, der sich um die Gestaltung und Umsetzung der ehevertraglichen Vereinbarung kümmert – dies in enger Abstimmung mit Ihrer Mandatsführung.
  • Umfassende Beratung, große Erfahrung: Wir haben umfassende Erfahrungen mit allen Konstellationen des Ehe- und Scheidungsrechts und beraten Sie individuell und rechtssicher. Der Ehevertrag wird durch uns individuell nach Ihren bzw. den Vorgaben Ihrer Mandantschaft entworfen und fortlaufend mit Ihnen abgestimmt. Wir stehen Ihnen und Ihren Mandanten bei allen rechtlichen Fragen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.
  • Kurze Vorlaufzeit bis zur Beurkundung, Kundenfreundliche Beurkundungszeiten: Ihre Mandanten erhalten schnell einen Termin zur Beurkundung, nach Verfügbarkeit auch morgens ab 7:30 Uhr, in der Mittagszeit oder in den Abendstunden bis 20:00 Uhr.
  • Verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Ingolstadt, unweit von München, Nürnberg und Augsburg.
  • Eigene Parkplätze direkt vor der Tür.

  1. Beratung und Gestaltung: Soweit Sie die Inhalte der ehevertraglichen Vereinbarung bereits mit Ihren Mandanten besprochen haben, übermitteln Sie uns gerne Ihre Gestaltungswünsche zur Umsetzung in einen Vertragsentwurf. Anderenfalls vereinbaren Sie bzw. Ihre Mandanten gerne einen Termin zur Beratung – gerne gemeinsam mit Ihnen – bei dem wir umfassend die für die Ehepartner in Betracht kommenden Regelungen und deren Konsequenzen besprechen, rechtlich ebenso wie steuerlich. Im Ergebnis liegen uns sodann sämtliche erforderlichen Daten und Angaben vor, um einen den Wünschen Ihrer Mandanten entsprechenden, rechtssicheren Ehevertrag verfassen zu können.
  2. Vorbereitung des Ehevertrages: Im nächsten Schritt erstellen wir auf der Grundlage der Daten und Angaben einen Entwurf des Ehevertrages. Sie erhalten den Entwurf zur Prüfung und Freigabe. Etwaige Fragen klären wir je nach Umfang gerne in einem weiteren Besprechungstermin oder im Beurkundungstermin selbst.
  3. Beurkundungstermin: Im Anschluss findet die Beurkundung des Ehevertrages im Notariat statt

Ihre Ansprechpartnerin:

Christina Heckl

Oberinspektorin im Notardienst

+49 (0)84 31 – 61 67-11 heckl@gf-notare.de

Scheidungsvereinbarung #

Bei Unternehmern, Freiberuflern und Gesellschaftern (gleich, ob GmbH, GbR, KG oder andere Gesellschaftsformen) kann der Gedanke an eine Scheidung zu Recht existentielle Sorgen auslösen: Die im Gesetz vorgesehenen Scheidungsfolgen bezüglich Zugewinnausgleich, Versorgungsausgleich und Unterhalt passen i.d.R. nicht zur Unternehmerehe. Das gilt insbesondere für den gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft, die Vermögensordnung in der Ehe: Wer hier keine anderweitigen Regelungen trifft, muss bei einer Scheidung den gesamten Vermögenszuwachs, den er während der Ehe erzielt hat, hälftig mit seinem geschiedenen Ehegatten teilen. Das umfasst auch die Wertsteigerung des eigenen Unternehmens. Konkret: Im schlimmsten Fall müssen Unternehmer große Summen an ihren Ehepartner auszuzahlen, was die eigene wirtschaftliche Existenz oder diejenige des Betriebes gefährden kann. Durch eine (zwingend notariell zu beurkundende) Scheidungsvereinbarung lassen sich vernünftige, rechtlich ausgewogene und funktionale Regelungen treffen, um die wirtschaftlichen Folgen einer Scheidung für beide Seiten tragbar zu machen.

  • Fester Ansprechpartner: Sie erhalten von Anfang an einen festen Ansprechpartner, der sich um Ihre Scheidungsvereinbarung kümmert.
  • Umfassende Beratung, umfangreiche Erfahrung: GF NOTARE haben umfangreiche Erfahrungen mit allen Konstellationen des Ehe- und Scheidungsrechts und stehen Ihnen auf Wunsch als Ansprechpartner zur Gestaltung individuell und rechtssicherer Vereinbarungen zur Verfügung.
  • In der Regel erhebliche Verkürzung des Scheidungsverfahrens: Ehepartner können sich in der notariellen Scheidungsvereinbarung über alle Scheidungsfolgen und Scheidungsfolgesachen einigen. In der Folge wird das Scheidungsverfahren in der Regel deutlich abgekürzt
  • Kurze Vorlaufzeit bis zur Beurkundung: Ihre Mandanten erhalten schnell einen Termin zur Beurkundung, nach Verfügbarkeit auch morgens ab 7:30 Uhr, in der Mittagszeit oder in den Abendstunden bis 20:00 Uhr.
  • Verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Ingolstadt, unweit von München, Nürnberg und Augsburg.
  • Eigene Parkplätze direkt vor der Tür.

  1. Beratung und Gestaltung: Soweit Sie die Inhalte der Scheidungsvereinbarung bereits mit Ihren Mandanten besprochen haben, übermitteln Sie uns gerne Ihre Gestaltungswünsche zur Umsetzung in einen Vertragsentwurf. Anderenfalls vereinbaren Sie bzw. Ihre Mandanten gerne einen Termin zur Beratung – gerne gemeinsam mit Ihnen – bei dem wir umfassend die für die Ehepartner in Betracht kommenden Regelungen und deren Konsequenzen besprechen, rechtlich ebenso wie steuerlich. Im Ergebnis liegen uns sodann sämtliche erforderlichen Daten und Angaben vor, um eine den Wünschen Ihrer Mandanten entsprechende, rechtssichere Scheidungsvereinbarung verfassen zu können.
  2. Vorbereitung der Scheidungsvereinbarung: Im nächsten Schritt erstellen wir auf der Grundlage der Daten und Angaben einen Entwurf der Scheidungsvereinbarung. Sie erhalten den Entwurf zur Prüfung und Freigabe. Gerne übersenden wir den Vertrag auch der anwaltlichen Vertretung des anderen Ehepartners, um eine zügige Abwicklung zu gewährleisten. Etwaige Fragen klären wir je nach Umfang gerne in einem (weiteren) Besprechungstermin oder im Beurkundungstermin selbst.
  3. Beurkundungstermin: Im Anschluss findet die Beurkundung der Scheidungsvereinbarung im Notariat statt.

Ihre Ansprechpartnerin:

Doris Mandlmeier

Amtfrau im Notardienst

+49 (0)84 31 – 61 67-13 mandlmeier@gf-notare.de

Adoption #

Soll ein Minderjähriger oder Volljähriger als Kind angenommen werden, ist stets ein Adoptionsantrag erforderlich. Der Antrag muss notariell beurkundet werden. Gerne werden wir hierzu im Rahmen Ihres familienrechtlichen Mandats für Ihre Mandanten tätig und bereiten die Antragsunterlagen in enger Abstimmung mit Ihnen vor. Nach Beurkundung des Antrags leiten wir den Antrag an das zuständige Familiengericht weiter, bei dem das Adoptionsverfahren durchgeführt wird. GF NOTARE haben umfangreiche Erfahrungen in Adoptionsverfahren und stehen Ihnen und Ihren Mandanten gerne bei der Vorbereitung und Beurkundung eines Adoptionsantrags zur Seite.

Ihre Ansprechpartnerin:

Doris Mandlmeier

Amtfrau im Notardienst

+49 (0)84 31 – 61 67-13 mandlmeier@gf-notare.de

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