Vererben und Erben

Sie wollen Ihre Erbangelegenheiten regeln? Eine gut gestaltete Vermögensnachfolge ist – insbesondere im unternehmerischen Bereich - nicht einfach. Gerade das Zusammenspiel von komplexen rechtlichen steuerlichen Regelungen macht die Befassung mit dem Erbrecht herausfordernd und lohnend zugleich. Daneben sind die Interessen der Beteiligten – sowohl des Erblassers als auch der Erben – zu berücksichtigen und einer guten Lösung zuzuführen. GF NOTARE stehen Ihnen als erfahrene und kompetente Berater zur Seite. Sprechen Sie uns an – wir informieren Sie gerne individuell und umfassend über die Regelungsmöglichkeiten für Ihre Vermögensnachfolge und erarbeiten gemeinsam mit Ihren steuerlichen Beratern optimale Lösungen.

Auch in allen sonstigen erbrechtlichen Angelegenheiten sind wir gerne für Sie da – vom Pflichtteilsverzicht über die Beantragung von Erbscheinen bis hin zur Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft stehen wir Ihnen als Berater zur Verfügung und stellen die interessengerechte und zügige Umsetzung als Notare für Sie sicher.

Testamente und Erbverträge #

Für einen Unternehmer sind letztwillige Verfügungen ein Muss. Regelt er die Nachfolge nicht oder nicht durchdacht, setzt er sein unternehmerisches Lebenswerk aufs Spiel und liefert sein Unternehmen den Unwägbarkeiten der gesetzlichen Erbfolge und den Befindlichkeiten der Erben aus. Ein gutes „Unternehmertestament“ ist hingegen rechtlich und steuerlich durchdacht, sorgt für klare Verhältnisse und sichert die Fortführung des Betriebes in den richtigen Händen. Es verhindert Erbstreitigkeiten, unnötige steuerliche Belastungen und hohe Kosten.

Die konkrete Gestaltung birgt jedoch sowohl aus persönlicher als auch aus rechtlicher und steuerlicher Sicht so manche Herausforderung. Gerade die Verzahnung von unterschiedlichen Zivilrechtsgebieten und dem Steuerrecht ist außerordentlich komplex, deren Beachtung jedoch gerade im unternehmerischen Bereich essentiell. Im Vergleich zu einem nur Privatvermögen regelnden Testament sind bei Unternehmern insbesondere zu beachten:

  • Praktikable Erbfolge: Das Unternehmertestament muss eine für die Unternehmensnachfolge geeignete Erbfolge vorsehen. Es sollten beispielsweise Erbengemeinschaften vermieden werden.
  • Abstimmung bestehender gesellschaftsvertraglicher Regelungen mit der letztwilligen Verfügung: Bleiben gesellschaftsrechtliche Vorgaben unberücksichtigt, besteht die Gefahr, dass testamentarische Anordnungen nach dem Tod nicht umgesetzt werden können.
  • Einbindung von pflichtteilsberechtigten Angehörigen: Die Rechtsnachfolge von Todes wegen muss zu Lebzeiten mit Pflichtteilsverzichten der nicht als Unternehmensnachfolger in Betracht kommenden Angehörigen flankiert werden.
  • Testamentsvollstreckung: Nicht nur bei minderjährigen Erben ist darüber nachzudenken, Regelungen zur Testamentsvollstreckung aufzunehmen, um Streitigkeiten zwischen Erben oder gar die Einmischung Dritter in die Erbfolge zu vermeiden.
  • Anpassung des Testaments an Änderungen im Unternehmen: Unternehmertestamente sind in regelmäßigen Abständen zu prüfen und ggf. geänderten Rahmenbedingungen (Geburt von Kindern, Heirat, Scheidung etc.) anzupassen.
  • Präzise Abstimmung mit dem Steuerrecht: Jede Gestaltungsmaßnahme im unternehmerischen Bereich – sowohl – unter Lebenden als auch von Todes wegen – muss aus der Perspektive des Steuerrechts durchdacht und geprüft werden – gleich, ob ertragssteuerlich oder erbschafts- bzw. schenkungssteuerlich.
  • Flankierung durch Vollmachten: Neben einer durchdachten erbrechtlichen Regelung sollte auch für den Fall eines – vorübergehenden oder dauerhaften – Ausfalls des Unternehmers Sorge getragen werden. Hier sind (notarielle) Vollmachten das Mittel der Wahl, um die Einmischung von Betreuungsgericht und Fremdbetreuern zu verhindern.

GF NOTARE unterstützen Sie durch umfassende, auf Ihren individuellen Fall zugeschnittene Beratung und Erstellung entsprechender Testamente und Erbverträge. Dies alles dient dem Ziel, eine ganzheitliche, nicht zuletzt auch steuerlich optimierte Nachlassregelung zu schaffen. Sprechen Sie uns an – wir informieren Sie gerne über die vielfältigen Möglichkeiten der Vermögensnachfolge im privaten und geschäftlichen Bereich.

Was wenig bekannt ist: Eine notarielle Regelung spart viel Geld – Sie kostet meist weniger als die Hälfte eines eigenhändigen Testaments. Hintergrund: Die Erben benötigen bei einem eigenhändigen Testament einen Erbschein. Der Erbschein kostet etwa das Doppelte eines notariellen Testaments. Liegt hingegen ein notarielles Testament vor, ist kein Erbschein erforderlich.

Fünf Vorteile notarieller Testamente und Erbverträge:

  1. Maßgeschneiderte Lösung: Wir beraten Sie ausführlich und individuell und entwickeln mit Ihnen eine genau für Sie passende Lösung.
  2. Präzise Abstimmung mit Ihrem Steuerberater: Wir stimmen uns von Beginn an in Absprache mit Ihnen eng mit Ihrem Steuerberater ab, um eine optimale steuerliche Gestaltung Ihrer Unternehmensnachfolge zu gewährleisten.
  3. Wirksamkeitsgarantie: Wir beraten Sie fachlich fundiert. Das Erbrecht – gerade im Zusammenhang mit den Besonderheiten des Gesellschafts- und Steuerrechts – ist eine hochkomplexe Materie mit vielen Fallstricken und Fehlerquellen. Eine rechtssichere Gestaltung eines Testaments ohne juristische Fachkenntnisse ist schwer, manchmal unmöglich. Wir gewährleisten, dass Ihr Testament wirksam ist und Ihre wirtschaftlichen Ziele erreicht werden.
  4. Kostenersparnis: Eine notarielle Regelung spart viel Geld – Sie kostet meist weniger als die Hälfte eines eigenhändigen Testaments, da bei Vorliegen eines notariellen Testaments / Erbvertrags kein Erbschein erforderlich ist.
  5. Kein Verlustrisiko: Eine notarielle Regelung wird amtlich verwahrt und registriert. Dadurch wird sichergestellt, dass das Testament im Erbfall auch aufgefunden und vom Nachlassgericht eröffnet wird – und damit tatsächlich das eintritt, was Sie im Testament angeordnet haben.

  • Fester Ansprechpartner: Sie erhalten von Anfang an einen festen Ansprechpartner, der sich um Ihre Entwurfserstellung kümmert.
  • Steuerliche Abstimmung: Wir stimmen uns auf Wunsch von Beginn an mit Ihrem Steuerberater ab.
  • Schnelle Bearbeitung: Sobald uns alle Daten und Unterlagen vorliegen und wir ein erstes Beratungsgespräch geführt haben, senden wir Ihnen schnell und unkompliziert Ihren individuellen Entwurf zu.
  • Kundenfreundliche Beurkundungszeiten: Sie erhalten schnell einen Termin zur Beurkundung, nach Verfügbarkeit auch morgens ab 7:30 Uhr, in der Mittagszeit oder in den Abendstunden bis 20:00 Uhr.
  • Verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Ingolstadt, unweit von München, Nürnberg und Augsburg.
  • Eigene Parkplätze direkt vor der Tür.

  1. Beratungstermin: Sie vereinbaren einen Beratungstermin in unserem Büro. Im Idealfall übermitteln Sie uns vorab unsere hierfür entwickelte Checkliste mit Ihren Daten. Im Termin besprechen wir Ihre Ziele und entwickeln gemeinsam eine erbrechtliche Lösung. Selbstverständlich beantworten wir Ihnen alle Fragen, die Sie zur Gestaltung des Testaments / Erbvertrags haben.
  2. Steuerliche Abstimmung: Falls erforderlich, stimmen wir die Gestaltung Ihrer Nachfolgeregelung von Beginn an mit Ihrem steuerlichen Berater ab. Neben der erbschaftsteuerlich möglichst günstigen Gestaltung sind dabei im Fall von unternehmerischem Vermögen insbesondere auch einkommensteuerliche Aspekte zu beachten.
  3. Vorbereitung des Testaments / des Erbvertrags: Im nächsten Schritt erstellen wir auf der Grundlage aller vorab gesammelter Informationen den Entwurf einer Erbregelung für Sie. Diesen Entwurf senden wir Ihnen (und ggf. Ihrem steuerlichen Berater) zur Durchsicht und Prüfung zu.
  4. Beurkundungstermin: Wenn Sie mit dem Inhalt des Entwurfs einverstanden sind, findet die Beurkundung im Notariat statt. Der Notar liest die Urkunde vor, erläutert die wesentlichen Punkte und klärt offene Fragen mit den Beteiligten.
  5. Unsere Vollzugstätigkeit: Nach der Beurkundung kümmern wir uns darum, die Urkunde in die amtliche Verwahrung beim Nachlassgericht zu bringen und registrieren sie beim Zentralen Testamentsregister, so dass Ihr Testament / Erbvertrag im Todesfall sicher eröffnet wird. Natürlich senden wir Ihnen umgehend eine Abschrift der Urkunde zu.

Ihre Ansprechpartnerin:

Silvia Braun

Notarfachangestellte

+49 (0)84 31 – 61 67-14 braun@gf-notare.de

Erbscheinsanträge #

Wenn kein notarielles Testament oder ein Erbvertrag vorliegt, benötigen die Erben einen Erbschein. Mit dieser Urkunde weisen sie ihr Erbrecht bei Behörden (z. B. dem Grundbuchamt), Banken, Versicherungen etc. nach. Der Erbschein kann beim Notar oder beim zuständigen Nachlassgericht beantragt werden. GF NOTARE stehen Ihnen hierbei gerne zur Seite. Die Beantragung des Erbscheins über GF NOTARE hat gegenüber der Beantragung bei Gericht einige wesentliche Vorteile:

  • Sie erhalten i.d.R. innerhalb weniger Tage einen Termin nach Ihren zeitlichen Wünschen. Bei Beantragung über das Gericht vergehen oft mehrere Wochen bis zum Termin.
  • Sie haben bei GF NOTARE einen festen Ansprechpartner. Er kann in Ruhe im Vorfeld vor der Beurkundung des Erbscheinsantrages offene Fragen klären.
  • GF NOTARE überprüfen, ob die für den Antrag erforderlichen Personenstandsurkunden, wie Geburts- und Sterbeurkunden, ggf. Heiratsurkunden oder Scheidungsurteile vollständig und in der richtigen Form vorliegen und macht Sie auf fehlende Unterlagen aufmerksam.
  • GF NOTARE leiten den Antrag an das zuständige Gericht weiter. Sollte das Gericht bei der Erstellung des Erbscheins noch Rückfragen haben, sind wir Ihnen gerne behilflich.
  • Die Gebühren für die Beantragung des Erbscheins sind bei Notar und Gericht identisch.

  • Fester Ansprechpartner: Sie erhalten von Anfang an einen festen Ansprechpartner, der sich um Ihre Entwurfserstellung kümmert.
  • Steuerliche Abstimmung: Wir stimmen uns auf Wunsch von Beginn an mit Ihrem Steuerberater ab.
  • Schnelle Bearbeitung: Sobald uns alle Daten und Unterlagen vorliegen und wir ein erstes Beratungsgespräch geführt haben, senden wir Ihnen schnell und unkompliziert Ihren individuellen Entwurf zu.
  • Kundenfreundliche Beurkundungszeiten: Sie erhalten schnell einen Termin zur Beurkundung, nach Verfügbarkeit auch morgens ab 7:30 Uhr, in der Mittagszeit oder in den Abendstunden bis 20:00 Uhr.
  • Verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Ingolstadt, unweit von München, Nürnberg und Augsburg.
  • Eigene Parkplätze direkt vor der Tür.

  1. Übermittlung Ihrer Daten: Sie übermitteln uns Ihre Daten mittels unserer hierfür entwickelten Checkliste. In komplexeren Fällen vereinbaren Sie gerne auch einen Beratungstermin.
  2. Vorbereitung des Erbscheinsantrags: Im nächsten Schritt erstellen wir auf der Grundlage Ihrer Daten den Entwurf des Erbscheinsantrags für Sie. Sofern wir hierzu noch weitere Angaben von Ihnen benötigen, kommen wir umgehend auf Sie zu. Den Entwurf senden wir Ihnen sodann zur Durchsicht und Prüfung zu.
  3. Beurkundungstermin: Wenn Sie mit dem Inhalt des Entwurfs einverstanden sind, findet die Beurkundung im Notariat statt. Der Notar liest die Urkunde vor, erläutert die wesentlichen Punkte und klärt offene Fragen mit den Beteiligten.
  4. Unsere Vollzugstätigkeit: Nach der Beurkundung kümmern wir uns um darum, die Urkunde beim Nachlassgericht einzureichen und so das Erbscheinsverfahren zu starten. Wir stehen Ihnen bei Fragen auch im weiteren Verfahren gerne zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartnerin:

Heike Meier

Notarfachangestellte

+49 (0)84 31 – 61 67-44 mail@gf-notare.de

Erbauseinandersetzung, Erbteilsübertragung, Vermächtniserfüllung #

Nachdem ein Erbfall eingetreten ist, können weitere Regelungen erforderlich sein, um den Nachlass abzuwickeln und die Erbschaft den Begünstigten zukommen zu lassen. GF NOTARE zeigen Ihnen die in Ihrem Fall erforderlichen oder zweckmäßigen Schritte auf und begleiten Sie bei deren Umsetzung. Insbesondere kommen in Betracht:

Erbauseinandersetzung

Hat der Erblasser nicht nur einen, sondern mehrere Erben, entsteht eine Erbengemeinschaft. Diese Erbengemeinschaft ist dann Eigentümer des gesamten Nachlasses. Sollen einzelne Nachlassgegenstände – eine Immobilie, einen Geschäftsanteil etc. – auf einen der Erben übertragen werden, ist hierfür eine Erbauseinandersetzung erforderlich. Dasselbe gilt, wenn die Erbengemeinschaft gänzlich aufgelöst und die Nachlassgegenstände unter den Erben insgesamt verteilt werden sollen. Diese Erbauseinandersetzung muss in vielen Fällen notariell beurkundet werden – insbesondere dann, wenn sie Grundbesitz (also Grundstücke, Wohnungs- und Teileigentum, Erbbaurechte) oder Geschäftsanteile betrifft.

Vermächtniserfüllung

Hat der Erblasser im Testament oder im Erbvertrag ein Vermächtnis ausgesetzt, also einen einzelnen Gegenstand (z.B. eine Immobilie) einer bestimmten Person zugedacht, muss diese Anordnung noch durch eine Vermächtniserfüllung rechtlich umgesetzt werden. Notariell beurkundungspflichtig ist eine Vermächtniserfüllung insbesondere, wenn Vermächtnisgegenstand Grundbesitz (Grundstücke, Wohnungs- und Teileigentum, Erbbaurechte) oder Geschäftsanteile sind.

Erbteilsübertragung

Soll eine Erbengemeinschaft nicht auseinandergesetzt, sondern nur ein Erbteil von einem Erben auf einen anderen oder einen Dritten übertragen werden, ist eine notariell beurkundungspflichtige Erbteilsübertragung vorzunehmen. Die Übertragung kann entgeltlich oder unentgeltlich erfolgen. Erfolgt ein Verkauf des Erbteils an einen Dritten, steht den übrigen Miterben ein Vorkaufsrecht zu.

  • Fester Ansprechpartner: Sie erhalten von Anfang an einen festen Ansprechpartner, der sich um Beratung und Entwurfserstellung kümmert.
  • Steuerliche Abstimmung: Wir stimmen uns auf Wunsch von Beginn an mit Ihrem Steuerberater ab.
  • Schnelle Bearbeitung: Sobald uns alle Daten und Unterlagen vorliegen und wir ein erstes Beratungsgespräch geführt haben, senden wir Ihnen schnell und unkompliziert Ihren individuellen Entwurf zu.
  • Kundenfreundliche Beurkundungszeiten: Sie erhalten schnell einen Termin zur Beurkundung, nach Verfügbarkeit auch morgens ab 7:30 Uhr, in der Mittagszeit oder in den Abendstunden bis 20:00 Uhr.
  • Verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Ingolstadt, unweit von München, Nürnberg und Augsburg.
  • Eigene Parkplätze direkt vor der Tür.

Ihre Ansprechpartnerin:

Christina Heckl

Oberinspektorin im Notardienst

+49 (0)84 31 – 61 67-11 heckl@gf-notare.de

Pflichtteilsverzichtsverträge #

Grundsätzlich besteht Testierfreiheit, d.h. Sie sind frei darin, wen Sie zu Ihrem Erben einsetzen und wen nicht. Sie sind also auch berechtigt, Ihre nächsten Angehörigen – beispielsweise ein Kind – zu beerben. Diese Freiheit hat allerdings Grenzen in Gestalt des Pflichtteilsrechts. Insbesondere das Pflichtteilsrecht von Kindern kann in der Praxis die Gestaltung der Erbfolge kompliziert machen. Bei der Unternehmensnachfolge ist häufig die Übergabe an nur einen der Erben gewünscht, was eine Regelung der Pflichtteilsansprüche der übrigen Erben essentiell macht. Neben den Kindern (und im Fall des Vorversterbens eines Kindes auch den Enkeln) ist auch der Ehepartner pflichtteilsberechtigt. Sind keine Kinder vorhanden, kommt den Eltern ein Pflichtteilsrecht zu.

Der Pflichtteil ist ein Zahlungsanspruch in Geld gegen die eingesetzten Erben des Verstorbenen. Die Höhe des Pflichtteilsanspruchs beläuft sich auf die Hälfte dessen, was der Pflichtteilsberechtigte bekommen würde, wäre er gesetzlicher Erbe geworden.

Beispiel: Ein verheirateter Mann hat zwei Kinder. Er verstirbt und hinterlässt ein Vermögen von EUR 2.000.000,00. Seine Ehefrau ist als Alleinerbin eingesetzt. Ein Kind fordert seinen Pflichtteil. Da das Kind im ersten Erbfall einen gesetzlichen Erbteil von ¼ hätte, beträgt der Pflichtteil mit 1/8 die Hälfte hiervon. Sein Pflichtteilsanspruch beläuft sich also auf EUR 250.000,00.

Einseitig entzogen werden kann der Pflichtteil nur in besonderen, wenig praxisrelevanten Ausnahmefällen. Immer möglich ist ein – zwingend notariell zu beurkundender – Pflichtteilsverzichtsvertrag zwischen dem Erblasser und dem Pflichtteilsberechtigten. Hierbei kann eine Abfindung vereinbart werden; häufig wird jedoch auch ohne Abfindung auf den Pflichtteil verzichtet.

GF NOTARE haben umfangreiche Erfahrung im Pflichtteilsrecht. Kommen Sie gerne auf uns zu – ein Pflichtteilsverzicht kann die gesamte Erbfolge stark vereinfachen und Streit in der Familie dauerhaft vermeiden.

  • Fester Ansprechpartner: Sie erhalten von Anfang an einen festen Ansprechpartner, der sich um Beratung und Entwurfserstellung kümmert.
  • Steuerliche Abstimmung: Wir stimmen uns auf Wunsch von Beginn an mit Ihrem Steuerberater ab.
  • Schnelle Bearbeitung: Sobald uns alle Daten und Unterlagen vorliegen und wir ein erstes Beratungsgespräch geführt haben, senden wir Ihnen schnell und unkompliziert Ihren individuellen Entwurf zu.
  • Kundenfreundliche Beurkundungszeiten: Sie erhalten schnell einen Termin zur Beurkundung, nach Verfügbarkeit auch morgens ab 7:30 Uhr, in der Mittagszeit oder in den Abendstunden bis 20:00 Uhr.
  • Verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Ingolstadt, unweit von München, Nürnberg und Augsburg.
  • Eigene Parkplätze direkt vor der Tür.

Ihre Ansprechpartnerin:

Doris Mandlmeier

Amtfrau im Notardienst

+49 (0)84 31 – 61 67-13 mandlmeier@gf-notare.de

Stiftungen #

Eine Stiftung ist eine juristische Person, die mit dem Ziel gegründet wird, einen bestimmten Zweck zu fördern. Das Stiftungsvermögen ist zweckgebunden und darf nicht für private Zwecke verwendet werden. Stiftungen können gemeinnützig oder privatnützig (z.B. Familienstiftung) sein. Gerade im unternehmerischen Bereich können Stiftungen ein Instrument für eine nachhaltige, viele Generationen überdauernde und von persönlichen Eignungen unabhängige Unternehmensnachfolge sein.

Es gibt viele Gründe, warum eine Stiftung für Sie sinnvoll sein kann.

  • Zielgerichtetes und nachhaltiges Engagement: Stiftungen können gezielt und nachhaltig einen bestimmten Zweck fördern. Das Stiftungsvermögen steht für einen langen Zeitraum zur Verfügung und kann so langfristig etwas bewirken.
  • Steuerliche Vorteile: Stiftungen können steuerliche Vorteile nutzen. So sind beispielsweise gemeinnützige Stiftungen von der Körperschaftssteuer befreit.
  • Nachlassregelung: Stiftungen können eine sinnvolle Möglichkeit sein, den Nachlass zu regeln. Häufig spielen unternehmerische Motive eine wichtige Rolle: So kann beispielsweise die Einrichtung einer Stiftung der Zersplitterung von Unternehmen infolge von Erbauseinandersetzungen vorbeugen. Die Errichtung einer Stiftung kann so als wirksames Instrument zur Wahrung der Unternehmenskontinuität Regelungen der Unternehmensnachfolge flankieren.
  • Werte erhalten: Stiftungen können dazu beitragen, persönliche Werte und Überzeugungen zu erhalten. Sie können zum Beispiel die Erinnerung an ein Lebenswerk bewahren oder bestimmte Werte in der Gesellschaft fördern.

Was ist bei der Gründung einer Stiftung zu beachten?

Die Gründung einer Stiftung ist ein komplexes Verfahren, bei dem GF NOTARE Sie mit unserer Erfahrung im Stiftungsrecht gerne begleiten. Es ist wichtig, sich frühzeitig über die Voraussetzungen und die rechtlichen Anforderungen zu informieren. Wichtige Punkte sind:

  • Stiftungszweck: Der Stiftungszweck muss klar und eindeutig definiert sein. Er sollte einen gesellschaftlichen oder gemeinnützigen Zweck verfolgen.
  • Stiftungsvermögen: Das Stiftungsvermögen muss ausreichend groß sein, um den Stiftungszweck zu erfüllen.
  • Stiftungsorgane: Stiftungen müssen mindestens einen Vorstand haben. In größeren Stiftungen können auch weitere Organe wie ein Stiftungsrat oder ein Kuratorium eingerichtet werden.
  • Stiftungssatzung: Die Stiftungssatzung ist die Verfassung der Stiftung. Sie regelt die Rechte und Pflichten der Stiftungsorgane und den Stiftungszweck.

  • Fester Ansprechpartner: Sie erhalten von Anfang an einen festen Ansprechpartner, der sich um Beratung und Entwurfserstellung kümmert.
  • Steuerliche Abstimmung: Wir stimmen uns auf Wunsch von Beginn an mit Ihrem Steuerberater ab.
  • Schnelle Bearbeitung: Sobald uns alle Daten und Unterlagen vorliegen und wir ein erstes Beratungsgespräch geführt haben, senden wir Ihnen schnell und unkompliziert Ihren individuellen Entwurf zu.
  • Kundenfreundliche Beurkundungszeiten: Sie erhalten schnell einen Termin zur Beurkundung, nach Verfügbarkeit auch morgens ab 7:30 Uhr, in der Mittagszeit oder in den Abendstunden bis 20:00 Uhr.
  • Verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Ingolstadt, unweit von München, Nürnberg und Augsburg.
  • Eigene Parkplätze direkt vor der Tür.

Ihre Ansprechpartnerin:

Doris Mandlmeier

Amtfrau im Notardienst

+49 (0)84 31 – 61 67-13 mandlmeier@gf-notare.de

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